Aydan Özoğuz (SPD): Angriff auf die Kultur

Aydan Özoğuz (SPD)

BERLIN: Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD), hat die Existenz einer deutschen Kultur bestritten. Eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache “schlicht nicht identifizierbar“, schrieb Özoğuz in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel.


Beweis


Artikel

Aydan Özoguz (SPD): Leitkultur verkommt zum Klischee des Deutschseins (Der Tagesspiegel, 14. Mai 2017)

Aydan Özoguz (SPD): Keine deutsche Kultur (Bayernkurier, 17.05.2017)


Betrachtung der Aussage

Wir haben diese Leute bei uns aufgenommen und jetzt wollen sie uns weismachen, uns gäbe es überhaupt nicht.

Eine deutsche Kultur sei gar nicht existent, sagt die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Ayda Özoguz (SPD).

Ergo gäbe es auch nichts, woran die Immigranten sich anpassen müssten.

Die “sozialdemokratische“ Seuche greift immer mehr um sich und zielt auf die Zerstörung Deutschlands und seiner Kultur, die ihm jetzt sogar auch noch abgesprochen wird !!!

Die werden von Jahr zu Jahr immer frecher und unverschämter, je mehr sie werden. Die SPD, die GRÜNEN und die LINKE; inzwischen unterstützt auch die CDU dieses Vorhaben. Nur die FDP weiß nicht, was sie will und was nicht.

Das ist erst der Anfang … von der Ausrottung der Deutschen und der Vernichtung von Deutschland.


Die Deutschen haben eine grandiose Kultur

Der Stardirigent Daniel Barenboim ( argentinisch-israelischer Pianist und Dirigent) spricht über die deutsche Kultur, über Flüchtlinge und warum er das Konzert der Staatskapelle in Teheran nach wie vor geben möchte.

Quelle:  DE, Berliner Morgenpost, 01.10.2015


Ein Vergleich der Kulturen

Der einfache Vergleich der Kulturen zeigt, dass Deutschland EINDEUTIG eine Kultur hat, wohingegen außer den Hochkulturen im arabischen Raum vor 622 vor Christus (622 das Jahr “1“ des Islam), weder in der Türkei noch im arabischen Raum eine vergleichbare Kultur existiert:

Bedeutende Dichter aus DEUTSCHLAND: Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Bertold Brecht, Heinrich von Kleist, Rainer Maria Rilke Friedrich Hebbel, Eduard Mörike, Hermann Hesse, Erich Kästner, Wilhelm Busch, Achim von Arnim, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Ludwig Tiek, Friedrich Nietzsche, Friedrich Schlegel, Ernst Moritz Arndt, Hans Arp, Johann Peter Hebel, …

Bedeutende Dichter aus der TÜRKEI / dem arabischen Raum: ???

Bedeutende Komponisten aus DEUTSCHLAND: Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Richard Wagner, Richard Strauss, Carl Maria von Weber, Robert Schumann, Georg Fridrich Händel, Heinrich Schütz, Jacques Offenbach, Clara Schumann, …

Bedeutende Komponisten aus der TÜRKEI / dem arabischen Raum: ???

Bedeutende Maler aus DEUTSCHLAND: Albert Dürer, Caspar David Friedrich, Otto Dix, Emil Nolde, Hans Holbein, Max Ernst, Carl Spitzweg, Albrecht Altdorfer, Paul Klee, Joachim Ringelnatz, Anton Raphael Mengs, Felix Nussbaum, Hans Richter, Gabriele Münter, …

Bedeutende Maler aus der TÜRKEI / dem arabischen Raum: ???

Bedeutende Erfinder aus DEUTSCHLAND: Konrad Zuse, Johannes Gutenberg, Gottlieb Daimler, Carl Benz, Otto Lilientahl, Werner Siemens, Rudolf Hell, Fischer Conrad Röntgen, Rudolf Diesel, Albert Einstein, Robert Bosch, Robert Koch, Felix Wankel, Ferdinand von Zeppelin, Ottmar Mergenthaler, Johannes Kepler, …

Bedeutende Erfinder aus der TÜRKEI / dem arabischen Raum ???

Bedeutende Staatsmänner aus DEUTSCHLAND: Karl der Große, Friedrich II. (Friedrich der Große), Otto von Bismark, Konrad Adenauer, Hans-Dietrich Genscher, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Horst Köhler

Bedeutende Staatsmänner aus der TÜRKEI / dem arabischen Raum: Mustafa Kemal Atatürk, Reza Schah Pahlavi, Muhammad Anwar as-Sadat

Am 16. Mai habe ich Frau Özoğuz angeschrieben und ihr diesen Vergleich zugesendet, mit der Bitte, entweder die Liste entsprechend zu ergänzen und damit zu beweisen, dass die Kultur der TÜRKEI / des arabischen Raums vergleichbar der Deutschen Kultur ist – oder ihre Aussage zurück zu nehmen.


Ich habe heute (31. Mai 2017) auf meine Mail vom 22. Mai 2017 an Frau Özoguz folgende Antwort erhalten:

 

Sehr geehrter Herr Rubach,

vielen Dank für Ihre Email. Frau Özoguz hat mich darum gebeten, Ihnen die folgende Stellungnahme zukommen zu lassen, die sie kürzlich veröffentlicht hat, um entstandene Unklarheiten richtigzustellen:

 

Die Leitkultur-Debatte geht auch in diesen Tagen unvermindert weiter. In den sozialen Medien als auch per Email ist diese Debatte für einige willkommener Anlass, zu hetzen und zu pöbeln. Andere äußern Kritik, sind aber offenbar noch an einer sachlichen Auseinandersetzung interessiert.

Besonders echauffieren sich einige über den letzten Satz in der nachstehenden Textpassage meines Beitrages beim Debattenportal Causa des Tagesspiegels:

 

“Sobald diese Leitkultur aber inhaltlich gefüllt wird, gleitet die Debatte ins Lächerliche und Absurde, die Vorschläge verkommen zum Klischee des Deutschsein. Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“

(Voller Text zu finden unter: https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/wie-nuetzlich-ist-eine-leitkultur-debatte/leitkultur-verkommt-zum-klischee-des-deutschseins.html)

 

Diesen letzten Satz verdrehen einige so, als hätte ich behauptet, dass es keine Kultur in Deutschland geben würde. Das ist natürlich absurd, vollkommener Unsinn! Natürlich ist die deutsche Geschichte, speziell im Kontext der Nationalstaatsbildung, reich an kulturhistorischen Bezugspunkten, die das Zusammengehörigkeitsempfinden der Bevölkerung geprägt und vertieft haben, die Zusammenhalt stiften. Ebenso sicher ist, dass es Persönlichkeiten und die von ihnen hinterlassenen Werke gibt, die nationale Kulturgüter darstellen und wohl von den meisten Deutschen und natürlich auch von mir als Bezugspunkte ihres Denkens und Empfindens gesehen werden. Das würde niemand in Abrede stellen, darüber wurde im Übrigen ja auch gar nicht diskutiert.

Was aber diskussionswürdig ist, ist die Frage, ob es einen verbindlichen und ausschließlichen Kanon gibt, wer und was genau zu diesen Bezugspunkten zu zählen ist. Dass EINE deutsche Kultur “nicht identifizierbar“ ist, soll ausdrücken, dass es schwierig sein dürfte, sie für jede und jeden Einzelnen definitorisch sicher einzugrenzen, dass es schwierig sein dürfte, genau vorzugeben, wer oder was dazugehört und wer oder was nicht. Dass es eben nicht die EINE Kultur für alle gibt – das wäre übrigens ein ziemlich autoritärer Ansatz, den wir hoffentlich längst überwunden haben.

Gerade in der Abgrenzung nach Rechtsaußen ist es mir wichtig zu betonen, dass Kulturen immer schon von regionaler und individueller Vielfalt geprägt waren und schon vor der deutschen Nationalstaatsbildung die (mehr oder weniger) gemeinsame Sprache das zentrale, verbindende Element darstellte.

So gesehen spreche ich natürlich niemandem ab, sich über die eigene Kulturgeschichte zu definieren. Und ich nehme niemanden die jeweiligen Bezugspunkte, die für sie oder ihn die deutsche Kultur ausmachen. Genauso wenig können wir anderen Kulturen absprechen, dass sie sich beim Hände schütteln anschauen und ihren Namen sagen oder dass sie sich natürlich Bildung für ihre Kinder wünschen. Das als spezifisch deutsche Leitkultur zu definieren, wie es der Innenminister in seinem Debattenbeitrag in der BamS vom 30. April getan hat, ist dann doch etwas schlicht – das haben viele Kommentare ja auch zurecht kritisiert.

Natürlich bleibt die Frage, wie wir bei aller Vielfalt im Land ein gemeinsames Wir schaffen, wie mehr Zusammenhalt in unserer Gesellschaft entsteht. Das betrifft alle, die hier leben. Statt dafür eine Leitkultur zu bemühen (was nunmehr seit Jahrzehnten zu keinem Ergebnis führt und eigentlich immer nur zu Wahlkampf-Zeiten herausgeholt wird) ist mein Vorschlag ein anderer: Wir brauchen einen Gesellschaftsvertrag für Deutschland im 21. Jahrhundert, und zwar mit den Werten des Grundgesetzes als unverbrüchliche Basis und darauf aufbauend mit gleichen Chancen auf Teilhabe für alle als Ziel – im Bildungswesen, am Arbeitsmarkt, im Alltag unserer Gesellschaft.

 

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Robert Oszkinat

– wissenschaftlicher Mitarbeiter –

 

Aydan Özoğuz

Mitglied des Deutschen Bundestages

 

Platz der Republik 1

11011 Berlin

Tel. 030/227-71801

Fax. 030/227-76567

 

E-Mail:  aydan.oezoguz@bundestag.de

Webseite:  www.oezoguz.de


Ergänzung 11. August 2017:

Hier ein schönes Beispiel für islamische Kunst / Kultur: Cele Kula (deutsch Schädelturm)


Ergänzung 17. September 2017:

Keine spezifisch deutsche Kultur? Nachhilfe-ABC für Frau Özoguz!


Ergänzung 17. September 2017:

Die tatsächle Arbeit der Integrationsministerin: Getto statt Integration