Ägyptische Schülerinnen ohne Kopftuch werden schikaniert

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, werden muslimische und auch christliche Schülerinnen in Ägyptens Schulen genötigt oder sogar dazu gezwungen, ein Kopftuch zu tragen. Ägyptische Medien berichten beispielhaft über die 12-jährige Rahma Salim. Sie ist Muslimin, hat liberale Eltern und weigerte sich, den Hijab zu tragen – ein großes Kopftuch, das Haare und Hals vollständig bedeckt. An ihrer Schule in Kafr al-Ashraf in Nordägypten wurde sie deswegen von Lehrern und Schülern schikaniert und vom Unterricht ausgeschlossen.

 

Quelle:  DE, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), 09.11.2016